1. Anzeige von Bandsätzen im Feldnummern- und Feldnamenformat

In der Feldnummern- und Feldnamenanzeige werden beim verknüpften Bandsatz zusätzlich fast alle Felder aus dem Hauptsatz mit angezeigt. Im ersten Feld steht jeweils der Inhalt des Bandsatzes, im zweiten Feld die Angaben aus dem übergeordneten Satz. Dadurch wird die satzübergreifende Suche („Schiller-Räuber-Problem“) ermöglicht.

Beispiel Feldnummernanzeige eines TAT-Satzes:

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2. Anzeige von mit mehreren Reihen verknüpften Titeln in der Kurzliste

Bei der Anzeige von mit mehreren Reihen verknüpften Titeln kann in der Kurzliste immer nur die Zählung der ersten verknüpften Reihe angezeigt werden (Inhalt aus Feld 456), auch wenn man sich die verknüpften Titel einer zweiten oder dritten Reihe anzeigen lässt.

Die Sortierung der Bände entspricht allerdings der Reihenfolge der Bandzählung der jeweiligen Reihe.

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3. Bandsortierung und –anzeige

Seit der Einführung von RDA können im Feld 090 (Bandangabe in Sortierform) außer Zahlen auch Buchstaben und Wörter in allen möglichen Kombinationen erfasst werden.

Die Sortierung innerhalb einer ÜG erfolgt dann immer folgendermaßen: Zahlen sortieren vor Buchstaben (s. Screenshot).

Im Feld 090 sollte nicht eckig geklammert werden. Falls fälschlicherweise doch eckig geklammert wird, sortieren dieses Bände am Ende (s. Screenshot, letzter Band).

Mit der Sortierung von analytischen Aufnahmen (Felder 456, 466 usw.) verhält es sich ebenso.

Beim Abspeichern von Titelaufnahmen für Bandsätze oder analytische Aufnahmen werden die Sortierfelder 090, bzw. 456 zwar automatisch mit den Zahlenwerten aus den Feldern 089, bzw. 451 belegt, sollten aber, um eine konsistente Zählung innerhalb der Reihe/mehrteiligen Ressource zu gewährleisten, nach dem Abspeichern noch einmal überprüft werden.

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4. Bearbeiter eines Satzes ansehen

Die Bearbeiter eines Satzes können in der Einzelanzeige im Feldnummern- und Feldnamenformat angesehen werden.

In der Katalogisierung kann eine Liste der Bearbeiter über "Bearbeiten" -> "Katalogisierer des Satzes" abgerufen werden.

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5. Druckvorschau

Die Druckvorschau wird über das Druckersymbol unten rechts auf der Aleph-Taskleiste eingestellt .

Durch Aufrufen des Kontextmenüs [rechte Maustaste] kann die "Vorschau" ausgewählt werden.

Die Druckvorschau aus der Anzeige heraus ist die einzige Möglichkeit, einen oder mehrere Titel aus Aleph-K heraus zu kopieren und in eine andere Anwendung (s.a. FAQ E-Mail-Versand) zu übernehmen.

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6. E-Mail-Versand von Katalogsätzen

Will man Recherchetreffer mit einem Kommentar versenden, eignet sich die im „Standarddruck“ eingebaute E-Mail-Funktion (Button [Ausgabe] -> Vorgang [E-Mail-senden]) nicht, da der Kommentar nicht mitgesendet wird.

Es funktioniert aber über die „Vorschau“ (s.a. FAQ Druckvorschau).. Hier können Treffer markiert und mit STRG + C kopiert, im E-Mail-Programm mit  STRG + V eingefügt und anschließend mit einem Kommentar versehen werden.

Übrigens: Statt E-Mails können seit 2015 auch datensatzbezogene BVB01-Titel-Memos (s.a. Anlegen und Bearbeiten von Memos) an teilnehmende Bibliotheken versendet werden. (Hinweis: Für Normdaten gilt weiter das Mailboxverfahren (s.a. GND-Handbuch kompakt, Pkt. 14).

Wollen Sie eine Bibliothek anschreiben, die nicht am Memoverfahren teilnimmt, empfiehlt sich der hier beschriebene E-Mail-Versand.

  • Einzeltreffer

Um einen Einzeltreffer gleich aus der Mehrfachtrefferanzeige in die Druckvorschau zu bekommen, markieren Sie ihn zuerst in der Mehrfachtrefferanzeige und klicken anschließend auf den Button [Ausgabe]. Anschließend wählen Sie ein Ausgabeformat (z.B. [Katalogkarte]) und bestätigen den Vorgang [Drucken] mit [ok]. Sie erhalten eine Katalogkarte mit Besitznachweisen in der Druckvorschau.

Bei Einzeltreffern, die Sie schon mit dem Button [Katalog] in die Bearbeitung verschoben haben, folgen Sie statt [Ausgabe] dem Pfad  „Katalogisierung“ -> „Drucken“ oder wählen den Kurzbefehl STRG + P. Im folgenden Fenster [Dokument drucken] wählen Sie wiederum ein Ausgabeformat (z.B. [Kat.-Karte]) und bestätigen den Vorgang mit [ok]. Sie erhalten ebenfalls eine Katalogkarte mit Besitznachweisen in der Druckvorschau.

Alternativ können Sie auch einen Treffer aus der Bearbeitung heraus mit STRG + D kopieren und STRG + V einfügen. Eine Formatauswahl ist hier nicht möglich. Sie erhalten einen kompletten, strukturierten Datensatz mit CAT-Feldern (Bearbeiter).

  • Mehrere Treffer

Zur Auswahl mehrerer Treffer markieren Sie diese in der Mehrfachtrefferanzeige, z.B. mit der Tastenkombination STRG + UMSCHALT + CURSOR UNTEN/OBEN. Anschließend verfahren Sie weiter wie oben beschrieben: [Ausgabe] anklicken, Ausgabeformat (z.B. [Katalogkarte] auswählen und den Vorgang [Drucken] mit [ok] bestätigen. Sie erhalten mehrere Katalogkarten mit Besitznachweisen in der Druckvorschau.

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7. Fehlendes Erscheinungsdatum (Feld 419_$c) bei Fremddatenübernahme

Bei Fremddatenübernahmen (z.B. aus dem GBV) kann es vorkommen, dass mit den Fremddaten nur Feld 425a, nicht aber der Inhalt von 419_$c übernommen werden kann.

In diesem Fällen muss 419_$c manuell erfasst werden. Fehlt das Erscheinungsdatum gibt es eine rote Fehlermeldung und der Satz kann nicht abgespeichert werden.

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8. Erscheinungsdatum 419_$c und Erscheinungsjahr in Sortierform 425a/b/c - Wann muss 425 manuell erfasst werden?

Für die Recherche und das Sortieren wird in Aleph zusätzlich zum obligatorisch zu belegenden Feld 419_$c (Erscheinungsdatum) das Sortierfeld 425a/b/c mit dem Erscheinungsjahr in Sortierform erfasst.

Bei einteiligen Ressourcen muss in der Regel allerdings nur 419_$c mit dem Erscheinungsdatum manuell erfasst werden. Beim Abspeichern wird automatisch Feld 425a mit dem Erscheinungsjahr in Sortierform generiert. Dies funktioniert auch, wenn das Erscheinungsdatum in 419_$c ein „echtes“ Datum ist (z.B.: September 2016, oder 5. September 2016), oder die Einträge in eckigen Klammern stehen (z.B.: [nicht nach 2011]). Sollte in 419_$c ein geschätzter Zeitraum eingetragen werden müssen, wird auch hier, völlig korrekt, das erstmögliche Erscheinungsjahr in 425a generiert. (z.B. [zwischen 2012 und 2016] -> 425a 2012)

Bei den übergeordneten Aufnahmen mehrteiliger Werke (n- und t-Sätze) werden in 419_$c die Erscheinungsdaten des ersten und des letzten Bandes eingetragen (z.B.: 2012-2016, oder: 1. März 2015-2016). In diesem Fall wird beim Abspeichern 425b mit dem Erscheinungsjahr des ersten Bandes und 425c mit dem Erscheinungsjahr des letzten Bandes in Sortierform generiert.

Da mit RDA sehr viele Varianten für die Belegung von 419_$c möglich sind, sollten generell nach dem Abspeichern die 425er Felder kontrolliert werden, so sie nicht bereits manuell erfasst wurden.

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9. Felder 025/026 - Fehlermeldung „025 / 026 ist doppelter Eintrag im Direktindex“

Die Felder 025 und 026 enthalten sogenannte "überregionale, bzw. regionale ID-Nummern", z.B. der Deutschen Nationalbibliothek oder des BSZ. Diese Nummern darf es jeweils nur einmal in der Datenbank geben, deshalb muss sie gelöscht werden, wenn die Fehlermeldung kommt. Aber: die Nummer wird gebraucht für die Nachführungen von Schlagwörtern und anderen Anreicherungen an Aufnahmen in der BVB01. Daher sollte die als doppelt gemeldete Nummer nicht aus dem Titelsatz der gerade bearbeitet wird gelöscht werden, wenn dieser noch ganz neu ist und keine Schlagwörter u.ä. enthält. Es ist in diesem Fall besser, die doppelte Nummer aus dem bereits vorhandenen, „alten“ Satz zu löschen. (Mehr zu den Feldern 025/026)

Achtung: Wird ein Fremddatensatz nur als Schreibvorlage für das Erfassen einer anderen Manifestation oder Expression genutzt, muss eine vorhandene ID in 025 oder 026 auf jeden Fall gelöscht werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass der Katalogsatz später mit falschen Daten angereichert wird.

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10. Suche nach Festschriften für Personen/Körperschaften

  • Festschriften für Personen

Festschriften für Personen können über den  PEF-Index (s. a. Indexierung) gefunden werden. Dabei werden die RAK-Felder 100-196f und die RDA-Felder 100-196$4hnr abgesucht. Der Index kann auf 2 Arten angesteuert werden.

a)         "Multipool Expertensuche" -> "PEF = Name "

oder

b)         Indexsuche über: "Indexliste" -> "Person Festschrift PEF" -> "Name"

 

  • Festschriften für Körperschaften:

Mit RDA können nun Körperschaften als Gefeierte ($4hnr) erfasst werden (s. Bsp. RDA-Basiswissen 13-23), es ist aber dafür kein spezieller Index wie bei den Personen vorgesehen. Als Ersatz kann nach wie vor eine kombinierte Suche nach der Körperschaft und dem Formalschlagwort Festschrift in der "Multipool Expertensuche" -> "KOE = Name AND WSW = Festschrift" erfolgen.

Dabei werden mittels "WSW = Festschrift" gleichermaßen RAK-Formschlagwörter (aus den Feldern 902-947) und RDA-Formangaben (aus 064a) gefunden. Die Treffermenge enthält aber auch Festschriften, an denen die gesuchte Körperschaft in anderer Funktion beteiligt war.

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11. Formularfelder (050, 051, 052) mit ^ statt |

Tauchen in Formularfeldern an nicht besetzten Positionen Zirkumflexe ^ statt des Pipe-Zeichens | auf, kann das ignoriert werden. Beim Abspeichern des Satzes werden die falschen Zeichen durch Pipe-Zeichen ersetzt, fehlende Pipe-Zeichen werden ergänzt.

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12. Gelöschte Datensätze

Wird in Aleph ein Datensatz gelöscht, bedeutet das, dass der komplette Inhalt des Satzes gelöscht und die Eintragungen aus den Indizes entfernt werden. Es bleibt dann ein Satz übrig, der lediglich noch die Systemnummer (damit könnte der Satz auch noch recherchiert werden) und die CAT-Felder enthält. Vollständig verschwinden die gelöschten Sätze nicht.

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13. ISBN: Angaben über Bindeform, Materialart u.a.

Zusätzliche Angaben zu den ISBNs über Einbandarten (Paperback, Hardcover, ISBN der Beilage…) werden in 540a/b $b angegeben, sofern sie für die in der Aufnahme beschriebene Manifestation gültig sind.

ISBNs von Manifestationen einer anderen physischen Form oder ISBNs von Manifestation in derselben physischen Form für die gem. den D-A-CH-Regelungen zu RDA 2.1 eine eigene Aufnahme erstellt werden muss, werden in den Feldern 776_$z (für ISBNs von Manifestationen in einer anderen physischen Form), bzw. in 775_$z (ISBNs anderer Manifestationen in derselben physischen Form) erfasst. Zusätzlich müssen hier jeweils noch die entsprechenden Beziehungskennzeichen in Unterfeld i erfasst werden.

 

Näheres dazu finden Sie im Papier: Belegung der Felder 770-787.

 

Achtung: Bei automatischen Einspielungen, beispielsweise von E-Book-Aufnahmen, sind zusätzliche Angaben über Einbandarten oft nicht in 540b $b, sondern nach der ISBN-Nummer in runden Klammern in 540a/b $a angegeben.

Diese Titel sind bei einer Recherche nach der ISBN nur auffindbar, wenn man die ISBN trunkiert sucht.

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14. ISBN: Erfassung mit oder ohne Bindestriche/Gruppentrenner

ISBNs sollten immer mit den Bindestrichen für die Gruppen erfasst werden und, falls in der Vorlage nicht vorhanden, gem. RDA 2.15.1.4. D-A-CH möglichst ergänzt werden.

Recherchierbar sind ISBN mit oder ohne die Eingabe von Bindestrichen, unabhängig davon wie sie in der Titelaufnahme erfasst wurden.

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15. Datensatz kopieren/duplizieren

Es besteht ein Unterschied zwischen Kopieren und Duplizieren.

Beim Kopieren können einzelne oder mehrere ausgewählte Felder mit ihrer gesamten Struktur in einen anderen Datensatz kopiert werden.

Beim Duplizieren werden identische Datensätze 1:1 in einer leeren Erfassungsmaske erzeugt.

 

  • Kopieren/Einfügen  via "Sätze bearbeiten" -> „Text bearbeiten“

Um Feldnummer + Inhalt gemeinsam zu kopieren, ist die Verwendung von CTRL + C (Kopieren) und CTRL + V (Einfügen) nicht empfehlenswert, da hierbei die Feldstruktur verloren geht.

Besser ist es STRG + T (Kopieren) und ALT + T (Einfügen) zu verwenden. Hier bleibt die Feldstruktur erhalten.

Die Tastenkombination STRG + D (Kopieren) und ALT + D (Einfügen) transferiert mit einem Mal sämtliche 700er, 705er, 078 und 580i  Felder, falls vorhanden, in einen anderen Datensatz. Anschließend sollten Dopplungen entfernt werden.

Soll ein einzelner kompletter Datensatz in strukturierter Form in andere Programme (z.B. Textverarbeitung) einkopiert werden, kann STRG + D und STRG + V verwendet werden. Für den Versand mehrerer Datensätze (mit Besitznachweisen) in einer E-Mail gibt es noch eine andere Lösung (s.a. FAQ E-Mail-Versand)

 

Duplizieren via "Sätze bearbeiten" ->„Katalogisierung“

STRG + N dupliziert den aktuellen Datensatz 1:1 in eine leere Erfassungsmaske. Nachdem die Bibliothek (BVB01) ausgewählt worden  ist, muss die Weiterbearbeitung mittels "Bearbeiten" -> "Satz angleichen" (oder ALT + 8) erfolgen, um die unerwünschte Doppelbelegung von 001 und 026 zu eliminieren.

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16. Lokaldaten anderer Bibliotheken ansehen

Die Lokaldaten anderer Bibliotheken sind nicht im Verbund einsehbar. Wie man sie sichtbar macht, wird auf der KKB-Seite Lokaldaten, Punkt 2 erläutert.

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17. Lokaldaten von Zeitschriften ansehen

Eine ausführliche Anleitung, wie man sich Lokaldaten von Zeitschriften in Aleph-K ansehen kann, finden Sie hier: Lokaldaten, Pkt. 4.

Die Auflistung der Bibliotheken, die in der ZDB l-Sätze zu einer Zeitschrift haben, ist in der Anzeige auf 99 LOK-Sätze begrenzt. Dann wird der Hinweis generiert: "Es sind zusätzliche LOK-Sätze vorhanden" .

Um auch die nicht angezeigten Besitznachweise zu sehen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Wechseln Sie aus der Anzeige der LOK-Sätze in die "Einzelanzeige“  -> „Vollformat“ zurück.

Nun klicken Sie rechts auf den Button [Lokalisieren] und wählen anschließend in der Datenbankliste [BVB60 – BVB-Lokaldaten] aus. Ihre Recherche ist jetzt umgewandelt worden in eine Anfrage nach der BVB-ID in der BVB60. Sie bestätigen die Anfrage mit dem Button [Ansicht]. Danach bekommen Sie alle Treffer in einer Kurzliste, die alphabetisch nach Besitznachweisen sortiert ist.

Sie können durch die Liste scrollen oder mit [Gehe zu:] -> Besitznachweis  -> ENTER an die gewünschte Stelle springen.

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18. Phrasensuche

In den Aleph-Suchmasken gibt es jeweils ein Auswahl-Kästchen für eine „Phrasensuche“ (Suche in Stichwortfeldern nach Phrasen, d.h. nach Stichworten in einer bestimmten Reihenfolge). Diese ist nicht realisiert.

 

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19. Recherche nach allen B3Kat-Titeln einer bestimmen Person/Körperschaft

Sie haben verschiedene Möglichkeiten

a) Suche mit dem Namen

  • Titeldaten

Sie starten in der Indexliste der B3Kat-Titeldaten („Aleph Library BVB01“ -> „Recherche“ -> „Indexsuche“ -> „Titeldaten“ -> „Indexliste“). Dort wählen Sie entweder die Indexliste [Personen PER] oder [Körperschaften KOE] aus und geben Ihren gesuchten Namen ein. Im Suchergebnis wird in der linken Spalte die Anzahl der B3Kat-Titel einer Person/Körperschaft angezeigt. Zur Direktanzeige der verknüpften Titel können Sie den Namen doppelt anklicken oder den Button [Ansicht] auf der rechten Seite wählen. Übrigens: Eine sofortige Titelübersicht lässt sich einstellen, wenn der Haken bei [Um titel/Lokaldaten erweitert] gesetzt wird.

  • Normdaten 

Sie starten ebenfalls in einer Indexliste, diesmal aber in der der GND-Normdaten („Aleph Library BVB01“ -> „Recherche“ -> „Indexsuche“ -> „GND-Normdaten“ -> „Indexliste“). Erneut wählen Sie Ihre Indexliste [Personenname] oder [Körp/Konferenz/Geo] aus und geben Ihren gesuchten Namen ein.

Es wird hier keine Anzahl der im B3Kat verknüpften Titel ausgegeben, da Sie sich ja in den Normdaten befinden.

Um die B3Kat-Titel zu sehen, müssen Sie folgende Schritte durchführen: 1) Namen doppelt anklicken oder den Button [Ansicht] auf der rechten Seite wählen. 2) Anschließend muss der Button [Lokalisieren] gedrückt und 3) die Datenbankliste zum Lokalisieren [BVB01] ausgewählt werden. Nun ist ihr Name in eine GND-ID umgewandelt worden und Sie schließen Ihre Anfrage 4) mit einem Doppelklick auf den Treffer oder den Button [Ansicht] auf der rechten Seite ab.

Die sofortige Titelübersicht (wie in der Indexliste Titeldaten) lässt sich hier nicht einstellen.

 

b) Suche mit der GND-ID

Wer die GND-ID kennt, kann den eben beschriebenen Weg über die Indexliste GND-Normdaten abkürzen und die GND-ID sofort eingeben: "Aleph Library BVB01“ -> „Recherche“ -> „Suchanfrage“ -> „Titeldaten“ -> „GND-ID (100, 200, 902 …) PGI" -> "GND-ID beginnend mit (DE-588)… “. (Mit der Suche über den Index PGI werden die Felder 100ff, 200ff, 800ff  und 902ff auf einmal durchsucht.  Diese Suche wird auch im GND-Handbuch kompakt, Pkt. 8.4 erklärt.)

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20. Rückgängig machen

Versehentlich gelöschte oder eingefügte Felder oder Textstellen können mit dem Menü „Text bearbeiten“ -> „Rückgängig“ (oder Strg + Z) wiederhergestellt, bzw. gelöscht werden.

Wird in einer Neuaufnahme oder beim Befüllen leerer Felder aus Satzschablonen versehentlich die Entertaste benutzt, werden alle noch nicht belegten Felder gelöscht. Auch diese können mit „Text bearbeiten“ –> „Rückgängig“ (oder Strg + Z) wiederhergestellt werden.

Alternativ können die noch nicht erfassten Felder auch über „Bearbeiten“ -> „Details aus Satzschablone“ (oder Strg + E)  und nach Auswahl der entsprechenden Satzschablone wieder eingefügt werden.

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21. Sonderzeichen in der Recherche - Welche Sonderzeichen (wie z.B. Fragezeichen, Schrägstriche, Punkte usw.) sind Trenner, bzw. nicht Trenner, wenn sie ohne Leerstellen zwischen zwei Wörtern oder Silben stehen?

Die Indexierung der Sonderzeichen ist in Aleph feldspezifisch eingestellt  (d.h. z.B. für Signaturfelder anders als für Titelfelder). Für fast alle Felder gilt aber die folgende Standardeinstellung:

In den Headings (Browse-Index) gilt:

Trenner sind: ^ / < > 

Keine Trenner sind: ! " # % & ' ( ) * + . , : ; = ? [ \ ] _  ` { | } - $            

Außerdem werden hier alle Wörter, die in Nichtsortierzeichen <<  >> stehen für die Sortierung eliminiert (s.a. FAQ Winkelklammern in zu übertragenden Feldern).

 

Im Stichwortindex gilt:

Trenner sind: ! " # % * < = > ? [ ] { } /  Das heißt, diese Zeichen werden bei der Recherche durch ein Leerzeichen ersetzt. Beispiel: Das Wort Lehrer/innen in einem Titel, kann bei einer Recherche nach Lehrerinnen nicht gefunden werden!

Keine Trenner sind: ( ) Das heißt, diese Zeichen werden bei der Recherche behandelt, als wären sie nicht vorhanden. Beispiel: Ein Eintrag mit Lehrer(innen) kann bei einer Recherche nach Lehrer nicht gefunden werden.

Reguläre Bestandteile eines Ordnungswortes sind: .  , : ;  Das heißt, dass beispielsweise ein Punkt zwischen zwei Wörtern ohne Leerstellen davor und danach kein Trennzeichen ist, sondern Bestandteil des Ordnungswortes. Solche Verbindungen können also nur gefunden werden, wenn sie bei der Recherche der Vorlage entsprechend mit eingegeben werden. (z.B. der Zeitschriftentitel: Prägefrisch.de, oder der Verlag: Wissen.de)

Apostrophe und Bindestriche sind die einzigen Sonderzeichen, die im Stichwortindex in allen Varianten indexiert werden. Das heißt, Wörter mit Bindestrich zum Beispiel sind sowohl in der Form mit Bindestrich, ohne Bindestrich zusammengeschrieben, oder ohne Bindestrich in getrennten Wörtern geschrieben recherchierbar.

Achtung: In den Lokalsystemen können die Indexierungen für die Sonderzeichen von jeder Bibliothek für jedes Feld individuell festgelegt werden und können daher von Aleph abweichend sein.

Beim Erfassen von Sonderzeichen in Titelfeldern können/sollten daher ggf. weitere Sucheinstiege (sowohl für Aleph, als ev. auch für die Lokalsysteme) durch zusätzliche Einträge in Feld 370a ermöglicht werden.

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22. Stufen / Katalogisierungslevel

Eine ausführlichere Übersicht der verschiedenen Katalogisierungslevel gibt es unter Sonstiges / Aufnahme- und Berechtigungsstufen in Aleph-K.

Generell ist es so, dass nur Titelaufnahmen geändert werden können, die auf derselben oder einer niedrigeren Stufe abgespeichert sind, mit der man selbst arbeitet. D.h. der „normale“ Katalogisierer kann Sätze mit Stufe 5 und darunter, ein Bestellkatalogisierer nur Stufe-1-Sätze bearbeiten.

Möchte man an einem Katalogsatz der auf einer höheren Stufe abgespeichert wurde etwas korrigieren oder ergänzen, so muss der Satz von jemandem der eine höhere Berechtigungsstufe hat (eine Kollegin oder ein Kollege im Haus oder der entsprechende Ansprechpartner in der Leitbibliothek) heruntergesetzt werden.

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23. Umwandlung einteilige Monographie in mehrteiliges Werk

Wenn es notwendig ist, aus einer Aufnahme für ein Einzelwerk eine Aufnahme für ein mehrteiliges Werk zu machen, muss das Werk neu erfasst werden, da eine Änderung der Satzart nicht möglich ist.

Die korrekte Vorgehensweise ist wie folgt:

 1. Einen neuen n-Satz für die die übergeordnete Beschreibung anlegen.

 2. Mit "Bearbeiten" –> "Neuen Satz ableiten" (oder ALT + 7) den, oder die entsprechenden Untersätze (mit abhängigem oder unabhängigem Titel) erfassen und ansigeln.

 3. Buchdatensatz und Erwerbungsdaten im Lokalsystem umhängen.

 4. Besitznachweis am alten Satz löschen.

 5. Alten Satz löschen bzw. andere, am alten Satz noch angesigelte Bibliotheken, bitten (s.a. Anlegen und Bearbeiten von Memos) mit ihren Besitznachweisen analog zu verfahren und den alten Satz zu löschen.

Eine ausführlichere Beschreibung dazu gibt es unter: Sonstiges / Umwandlung einer einzelnen Einheit in eine mehrteilige Monografie.

 

Achtung: Später erscheinende Ergänzungen zu einem einzelnen Werk, die nicht nachträglich gezählt werden, werden nach RDA nicht mehr zu einer mehrteiligen Ressource umgearbeitet. (Beispiel)

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24. Verwandte Sätze anzeigen lassen

In der Einzelanzeige ist es im Vollformat möglich, sich über den Button [Verwandt] Titel anzeigen zu lassen, die (je nach Position des Cursers), mit derselben Person oder Körperschaft verknüpft sind oder die denselben Haupttitel haben.

Der Button ist nur aktiv (nicht ausgegraut) wenn es tatsächlich weitere verknüpfte Titel gibt

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25. Winkelklammern << >> in zu übertragenden Feldern

Winkelklammern dienen in Aleph als Nichtsortierzeichen, d.h. Wörter die in Winkelkammern stehen, sortieren nicht (s.a. FAQ Sonderzeichen in der Recherche).

Generell soll lt. RDA zwar die Zeichensetzung der Vorlage in den zu übertragenden Feldern (Haupttitel, Titelzusatz usw.) übernommen werden, jedoch gibt es eine D-A-CH-Regelung zur RDA 1.7.3. (im Abschnitt 3) in der erläutert wird, dass Winkelklammern, die eigentlich als Anführungszeichen gemeint sind (oft auch so: >>  << ) nicht nachgebildet, sondern durch Anführungszeichen ersetzt werden sollen.

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